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Im August 2013 sind zwei Hinterwälder Kuhkälber bei uns eingezogen.

Das Hinterwälder Rind ist das kleinste mitteleuropäischem Rind.

Das ursprünglich im Schwarzwald beheimatete Wäldervieh, wurde von den Waldbauern zwischen Tittisee und Feldberg Anfang des 18. Jahrhunderts gezüchtet und auf den kargen Magerböden der Höhenlagen gehalten. Das Hinterwälder Rind zeichnet sich durch seine Kleinheit, seinen feinen Knochenbau sowie der damit verbundenen Leichtigkeit und Beweglichkeit aus. Mit einer Schulterhöhe von etwa 120 cm gilt es als kleinstes Rind Mitteleuropas. Aufgrund der hohen Widerstandskraft, Anpassungsfähigkeit, Trittsicherheit und Steigfähigkeit eignet sich das Hinterwälder Rind in der Milch- und Mutterkuhhaltung sehr gut in extensiven steilen Hanglagen, aber auch für feuchte wenig tragfähige Standorte, wie sie für die Hochlagen des Südschwarzwaldes typisch sind. Die Farbe der Tiere reicht von gelb bis rot, das Fell kann einfarbig gedeckt, gefleckt oder gesprenkelt sein, der Kopf ist im Regelfall weiß. Das Gewicht reicht bei Kühen von 380 - 480 kg. Die Jahresmilchmenge beträgt ca. 3500 Kg bei 4,1 % Fett und 3,4 % Eiweiß.

Die Kleinwüchsigkeit der Hinterwälder, die daraus resultierende geringe Fleischmenge im Vergleich zu anderen Fleischrinderrassen, sowie die vergleichbar geringe Milchmenge gegenüber Hochleistungskühen, hat diese Population  an den Existenzrand gedrängt.

Bei uns leben unsere zwei Damen in einer gräumigen Box und wenn es das Wetter zuläßt werden sie auf die Weide geführt, wodurch sie schon sehr schön am Halfter gehen. Auch zeigen sie uns auf der Weide mit einem wilden Galopp das sie nicht umsonst die "Araber der Rinderrassen" genannt werden.  Die Hinterwälder sollen uns gesunden Nachwuchs und Milch liefern. Mittelweilen haben sie sich auch zu richtigen Kuschelkühen entwickelt. Ganz zur Freude der Kinder. HinterwälderHinterwälder

Hinterwälder RindHinterwälder Rind